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Was wir dieses Jahr schon erlebt haben

Januar: Nachtwanderung

Öfter mal was Neues: Wir treffen uns heute bei Dunkelheit, denn wir unternehmen eine Nachtwanderung. Da wir uns unterwegs nur auf unsere Sinne verlassen wollen, lassen wir auf dem Weg durch den Wald auch unsere Stirn- und Taschenlampen aus. Zum Glück ist heute Vollmond, so dass es nicht ganz dunkel ist und uns der Mond immer wieder mal den Weg zeigt. Wenn wir ganz still sind beim gehen, hören wir sogar unsere Schritte, auch mal einen rollenden Stein an den wir stoßen oder einen knackenden Zweig auf den wir treten. Ein bisschen unheimlich ist uns schon. Damit wir uns im Wald nicht verlaufen, hat uns Petra eine Abzweigung mit einem Leuchtstab markiert. Da unsere Augen sich an die Dunkelheit gewöhnt haben, wird dieser von uns sofort entdeckt.

Die letzten Meter müssen wir noch an der Straße zurücklegen. Damit uns die Autofahrer sehen. dürfen wir deshalb jetzt unsere Taschen- und Stirnlampen anschalten. Und schon geht es schneller vorwärts.

Zum Abschluss grillen wir im Heimgarten von Petra noch unsere mitgebrachten Würstl und Stockbrote am Lagerfeuer. Dafür hat jeder von uns ein Holzscheit im Rucksack mit. Zur Belohnung für unsere Schlepperei dürfen wir das Lagerfeuer damit herrichten und ein Feuer entzünden. Das geht heute zum Glück schnell, denn von dem langen Marsch sind wir sehr hungrig! Wir setzen uns alle ums Lagerfeuer und grillen unsere mitgebrachten Speisen und trinken warmen Tee. Heute schmeckt es uns ganz besonders gut.

Als unsere Eltern uns abholen sind wir satt und müde. Heute Nacht werden wir bestimmt gut schlafen!


Februar: Ein Besuch im Museum "Mensch und Natur"

Heute fahren wir mit der S- und Straßenbahn ins Museum “Mensch und Natur“ nach München. Dort hat uns Anita eine Führung “Tiere im Wald“ gebucht. Schon die Fahrt dorthin ist ein Erlebnis. Bei wunderschönem Wetter kommen wir an. Am Nymphenburger Kanal erwarten uns viele Wasservögel. Ein Schwan ist ziemlich aufdringlich. Wahrscheinlich möchte er von uns gefüttert werden! Aber wir haben keine Zeit und müssen schnell weiter ins Museum, da dort noch einige Eltern mit ihren Kindern zu uns stoßen.

 

Nachdem wir unsere Jacken und Rucksäcke in einem Spind verstaut haben, erwartet uns schon unsere Museumsführerin. Unseren Rundgang beginnen wir beim Bären Bruno. Sie ist sehr erstaunt, als wir ihr erzählen, dass wir aus dem Landkreis kommen, in dem Bruno getötet wurde. Und sie erklärt uns, warum das geschehen ist und warum es notwendig war.

Dann geht es schon weiter! Die Ausstellungen sind so naturgetreu, dass man meinen könnte, man steht im Wald. Viele Tiere kennen wir natürlich, aber wir erfahren auch viel Neues über die Waldtiere.

Zum Abschluss gestalten und malen wir noch ein Waldbild mit vielen Tieren, das wir mit nach Hause nehmen können. Anschließend dürfen wir noch auf eigene Faust das Museum erkunden und unser Wissen über Tiere im Wald testen. Das macht großen Spaß!

Leider ist die Zeit wieder viel zu schnell vergangenen und wir müssen uns auf den Heimweg machen, damit wir unsere Straßenbahn nicht verpassen.
“Auf Wiedersehen Museum. Wir kommen bestimmt bald wieder!“ Auf der Heimfahrt haben wir eine riesen Gaudi, denn wir haben uns viel zu erzählen und unseren Eltern, die am Bahnhof auf uns warten, ebenfalls.


Leider konnten wir uns nach unserem Besuch im Museum “Mensch und Natur“ wegen der Corona-Pandemie lange nicht mehr treffen. Auch die Archehofferien mussten ausfallen. Erst im September war ein Treffen in kleienm Kreis möglich.


Wir bauen eine Winterwohnung für Igel

Endlich!!! - Mit einem von Jugend Bund Naturschutz ausgearbeiteten und von Gesundheitsamt genehmigten Gesundheitskonzept darf unsere Kindergruppe nach den Sommerferien mit höchstens 8 Kindern wieder starten.


Im Werkraum der Schule bauen wir für den Igel ein Winterquartier.
Dabei werden wir diesmal außer von Anita auch von Horst, Max und Roland unterstützt.
Horst hat sich eine Bauanleitung vom NABU besorgt und das Holz von der Zimmerei Rieger danach zuschneiden lassen.
Sogar die Dächer hat er uns schon imprägniert. Also können wir gleich nach Anleitung von Horst mit dem Zusammenbau beginnen.
Aber zuerst muss der Eingang ausgesägt werden. Das kostet Kraft!
Die Kanten machen wir auch noch mit der Feile schön glatt, damit sich der Bewohner des Häuschens nicht verletzt.
Dann schrauben wir die Wände zusammen. Das ist ganz schön anstrengend!
Aber mit Hilfe der Erwachsenen gelingt es gut.
Zuletzt schrauben wir Abstandsleisten an die Dachabdeckung, damit man das Dach zum Saubermachen auch abnehmen kann.

Haben wir nicht wunderschöne Igelhäuser gebaut? Wir dürfen die Häuschen mit nachhause nehmen. Dort werden wir sie mit unseren Eltern an einem ruhige Platz im Garten aufstellen. Hoffentlich ziehen bald Überwinterungsgäste ein.
Vielen Dank an Horst, Max und Roland für die Hilfe. Auch bei der Zimmerei Rieger bedanken wir uns herzlich für die maßgeschnittenen Holzbretter.
Es hat trotz Corona-Maske wieder mal viel Spaß gemacht!


Oktober: Ob wir wohl Schwammerl finden?



Heute machen wir einen Spaziergang in den Wald!

Unser Thema ist heute: Ob wir wohl Schwammerl finden?

Gleich bei unserem Treffpunkt am Bahnhof entdecken wir welche.

Leider sind es keine essbaren und deshalb lassen wir sie stehen.

Im Wald angekommen finden wir viele Pilze. Wir schlagen in unserem Bestimmungsbüchlein nach. Danach haben wir z.B. die Goldgelbe Koralle, den Kartoffelbovist und den Falschen Pfifferling gefunden. Sogar den besonders giftigen Fliegenpilz haben wir entdeckt. Nicht essbare Pilze sind sehr viele zu sehen, nur die essbaren, die wir mit nachhause nehmen wollen, lassen sich nicht blicken! Ganz zum Schluss finden wir noch einen Maronenröhrling. Der ist aber schon ziemlich von Schnecken angefressen und deshalb auch nicht zu gebrauchen. Schade, dass wir heute kein Pilzgericht zuhause bekommen.

In der frischen Waldluft sind wir dann doch sehr hungrig geworden. Deshalb suchen wir uns einen schönen Moosplatz, um dort unsere Brotzeit auszupacken. Diese lassen wir uns dann schmecken.
Gestärkt machen wir uns auf den Heimweg. Leider fängt es dann auch noch an zu regnen. Aber davon lassen wir uns nicht unsere gute Laune verderben.


Schade!
Schon wieder dürfen wir uns wegen der Coronapandemie nicht treffen. Nicht im November, nicht im Dezember.
Aber wir lassen uns nicht unterkriegen. Irgendwann im nächsten Jahr geht es weiter.
Großes Eichhörnchenehrenwort!

Seid vorsichtig und bleibt gesund!