Der insektenfreundliche Garten

Ein paar Tipps für einen insektenfreundlichen Garten:

  • Blühende, Früchte tragende Sträucher wie Hartriegel, Schneeball, Weißdorn oder Berberitze anpflanze.

  • Eine Hecke aus Liguster wird ebenso dicht wie eine Thujenhecke und hat dazu Vorteil, dass sie einen kräftigen Rückschnitt verträgt.
  • Mit Abstufungen vom Rasen bis zur Blühwiese experimentieren. Gänseblümchen, Löwenzahn, Günsel und Klee sind eine gute Bienenweide. Sie säen sich von selbst an und dürfen in einer lebendigen Wiese blühen, ohne vom Mähroboter ständig gestutzt zu werden. Mit Margeriten, (Kuckucks-)Lichtnelken, Wiesensalbei u.a. kann man einen Teil der Wiese zur Blühwiese veredeln und nur ein- oder zweimal im Jahr mähen.
  • Nicht zu früh "aufräumen", da viele Insekten in alten Gräsern/Laub überwinter. Als Faustregel: wenn die Forsythie blüht im Garten aufräumen.
  • Steinhaufen und Trockenmauern sind Lebensraum und dienen als Schutz.
  • Für Wasserstellen sorgen.
  • In einer Ecke im Garten ruhig das Gras mal wachsen lassen oder den Rasen mal länger nicht mähen, so dass z.B. Klee blühen kann.
  • Im Herbst Stängel, verblühte Blütenstände stehen lassen, Laub nicht vollstänig entfernen. Hier legen Insekten Eier, finden Verstecke und überwintern Raupen von Schmetterlingen und Marienkäfer.
  • Bei der Auswahl von Blühpflanzen darauf achten, dass über den gesamten Sommer immer was blüht.

Ausführliche Tipps wurden unter Anderem vom "Netzwerk Blühende Landschaft" zusammengestellt: