Zur Startseite

Natur vor der Haustür

Ortsgruppen

Kinder+Jugend

Februar: Waldexkursion

Bevor die Zugvögel zurückkehren, wollen wir heute ihre Wohnungen säubern. Die Nistkästen haben wir vor einigen Jahren selbst gebaut und im Wald von Charly aufgehängt. Deshalb treffen wir uns heute am Waldrand, um eine Erkundungstour in den Wald zu unternehmen. Wir wollen nämlich auch viele Tierspuren entdecken, die unser Förster Charly uns erklären kann. Kaum sind wir im Wald, macht uns Charly auf ein Totholz aufmerksam, das vom Borkenkäfer besiedelt war. Ein Specht hat aber schon ganze Arbeit geleistet und sich die Käfer schmecken lassen. So ein Glück: Unseren Weg überqueren ein paar Rehe - sie flüchten vor uns, schade! Die Spuren sehen wir noch im Schnee.

 

Im Wald von Charly angekommen entdecken wir auch gleich unseren ersten Nistkasten.

Den hat wohl eine Maus bewohnt. Er ist mit vielen Blättern bestückt. Da wir einige Jahre nicht gesäubert haben, entdecken wir im nächsten mehrere Nester übereinander geschichtet. Erst hat wohl eine Blau- oder Tannenmeise ihr Nest gebaut und im nächsten Jahr haben wieder Mäuse darin gewohnt. Im nächsten finden wir wieder Meisennester und als letzter hat wohl ein Kleiber darin genistet, der viele Blätter als Nistmaterial eingebaut hat. Und in einem hat sich nach Meisen in einem Jahr doch tatsächlich ein Wespenstaat niedergelassen. Charly erklärt uns anhand des Nistmaterials genau, welche Vögel genistet haben. Sie verbauen weiches Moos, Federn, Rehhaare und Blätter. In einem Nest finden wir noch ein ganzes Vogelei. Dieser Vogel ist leider nicht geschlüpft. Das nehmen wir mit nach Hause!

Nach dieser langen Wanderung zu unseren Nistkästen sind wir ganz schön hungrig geworden. Deshalb machen wir Rast, um uns mit unserer Brotzeit zu stärken.

 

Auf dem Heimweg entdecken wir einen Platz an dem sich viele Tierhaare befinden, die von einem Reh stammen, das dort leider verendet sein muss. 

Dort können sich die Waldvögel wieder Nistmaterial für ihre Nester besorgen.


März: Rama dama

Heute sind wir wieder früh aufgestanden, um unsere Ortsgruppe und den Alpenverein bei der Aktion "Saubere Landschaft" zu unterstützen. Einige von uns sind mit ihren Eltern und Geschwistern zum Treffpunkt vor dem Rathaus gekommen, so dass wir uns in viele Gruppen aufteilen können. Insgesamt sind es ca. 60 Teilnehmer.

 

Unsere "Restgruppe" beginnt gleich in der Schulstraße. 

Dort finden wir auch schon viel Müll in den Hecken und um den Container.

Uns macht es viel Spaß, den Müll einzusammeln, der am Wegrand liegt. Außerdem ist es wie ein "Spaziergang" durch die Natur. Neben dem Feldweg finden wir außer Müll auch schon viele Frühlingsblumen!

 

Natürlich machen wir zwischendurch auch wieder etwas Rast, da wir Hunger bekommen haben und uns auch etwas erholen müssen.

Dann geht's aber schnell weiter! Auf dem weiteren Weg muss ja der Müll auch noch entfernt werden.

Beim Treffpunkt stellen wir fest, dass die anderen Gruppen auch sehr fleißig waren. Es ist wieder ganz schön viel Müll aus Otterfings Flur gesammelt worden und wir haben auch dazu beigetragen! Natürlich lassen wir uns dann die Brotzeit, die die Gemeinde den fleißigen Sammlern spendiert hat, im Otterfinger Hof schmecken.


Mai: Wassertierchen auf der Spur

Bei wunderschönem Frühlingswetter machen wir uns heute auf dem Weg zur "Killer Lack", denn wir sind heute auf der Suche nach Wassertierchen. Wir wollen doch mal sehen, welche Tiere sich blicken lassen. Enttäuschet stellen wir fest, dass die "Killer Lack" verlandet ist. Aber Anita weiß einen Ausweg. Wir spazieren zu der "Lack" am Erlacher Weg. Ob wir dort Wassertierchen entdecken? Unser Durchhaltevermögen wird belohnt.

In unseren Keschern finden wir: Wasserläufer, Larven von Gelbrandkäfern, Wasserflöhe, Taumelkäfer, Rückenschwimmer, Spinnen und viele Blutegel.

 

Sogar Molche entdecken wir, die wir aber leider mit unseren Keschern nicht fangen können.

Sie sind einfach zu schnell.

Jetzt sind wir aber durch die Suche ganz schön hungrig geworden. Auf der Wiese machen wir deshalb Rast um etwas zu Essen.
Nachdem wir alle Tierchen in unseren mitgebrachten Behältern genau angeschaut haben, lassen wir sie aber wieder frei.

 

Auch Frösche hören wir im Gebüsch quaken.

Leider lassen sie sich nicht blicken.

Wir sind wahrscheinlich doch etwas zu laut.

Ein Blutegel kann sich aber gar nicht von uns trennen.

Er kommt wieder aus dem Wasser auf uns zu geschlängelt.

Ob er wohl unser Blut riecht?

Es ist noch etwas Zeit bis zur Abholung. Deshalb spendiert uns Anita auf dem Rückweg am "Wimmer-Hofladen" noch ein Eis, das wir uns schmecken lassen.