Ende März 2014 wurde im Gebiet zwischen Brannenburg und Oberaudorf eine Rothirschkuh von einem Wolf gerissen. Damit hat sich bewahrheitet, was schon vor 3 Jahren gesagt wurde: der nächste Wolf kommt bestimmt. Inzwischen ist der Wolf anscheinend wieder weitergezogen, obwohl nicht bekannt ist, wo er sich zur Zeit aufhält.
Laut Aussage von Herrn Wölfl, dem Zuständigen beim Landesamt für Umweltschutz für das Wildtiermanagement bei großen Beutegreifern werden wir zukünftig mit noch kürzeren Abständen bei den Durchzügen von Wölfen rechnen müssen. Es ist auch nicht ausgeschlossen, dass Wölfe dauerhaft bei uns bleiben wollen. Unser Gebiet ist auf jeden Fall geeignet dafür.
Bei einer „Landkreisrunde Wolf“ wurden leider wieder Forderungen nach „Wolfsfreien Zonen“ laut. Dies kann aber nicht die Lösung sein. Auch die Almbauern werden lernen, mit dem Wolf zurechtzukommen. Eine Koexistenz von Wolf und Schafhaltung muss möglich sein. Einfache Patentrezepte dafür gibt es aber nicht.