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30 Jahre Bund Naturschutz Ortsgruppe Holzkirchen

Mit solch einer Aussicht wollten wir diesen Tag genießen.

Am 11.05.1984 wurde die Ortsgruppe gegründet.
Dabei waren 18 BN-Mitglieder und 17 weitere Interessierte. Als 1. Vorsitzende wurde Maria Schimpfhauser gewählt.

Am 19.07.2014 feierten wir diesen Tag mit einer Sternwanderung auf den Taubenberg.
Beginnend in Osterwarngau, Warngau und Darching trafen sich etwa 40 "Feierwillige" gegen 14:00 Uhr im Gasthof Taubenberg.

 

 

 

Wie es sich gehört - die Rede zum Dreißigsten

Umrahmt durch die Musik von Annemarie Hagn und Walter gab der Ortsvorsitzende Fred Langer einen kurzen Überblick über Erfolge und Misserfolge der letzten 30 Jahre.

 

Ein kleiner Auszug der Aktivitäten auch an dieser Stelle:

  • Die ersten Jahre waren durch die Gestaltung von Biotopen, dem gewonnen Kampf gegen eine Müllverbrennungsanlage und dem verlorenen Bürgerentscheid gegen die Tankstelle im Holzkirchner Norden geprägt.
  •  1989 wurde der erste Kontakt zu unserer Partnerschaftsgruppe in Hohenleuben / Thüringen aufgenommen.Dieses Jahr feiern wir das 25jährige Bestehen.
  •  Seit 1991 bewirtschaftet die Ortsgruppe eine 2000 qm große Streuobstwiese mit standorttypischen, heimischen Obstbäumen (Apfel-, Birn-, Kirsch und Zwetschgenbäumen) in Mitterdarching.
  • 1992 war er erste Pflanzentausch- und Flohmarkts, den es bis heute noch gibt.
  • Der BN (Helmut Schneider) übernimmt 1997 die Betreuung eines Amphibienschutzzaunes an der Staatsstraße nach Dietramszell.

 

Da in den letzten Wochen von mehreren Seiten außerhalb des BN bemängelt worden war, dass die Position der Ortsgruppe zur geplanten ortsnahen Umgehung nicht klar sei und sie keine Lösungsvorschläge machen würde, ging er näher auf das Thema Verkehr ein.

Landesweit lehnt der BN - von einigen Ausnahmen abgesehen - einen Neubau von Umgehungsstraßen ab. Ausnahmen sind möglich u.a. wenn

- mehr als 10.000 Kfz/Tag durchfahren (also ohne innerörtlichem Verkehr sowie Ziel- und Quellverkehr);
- die Umgehungsstraße innerorts eine Entlastung von mindestens 50% bewirkt;
- sie nachweisbar die einzige Möglichkeit zur Entlastung darstellt.

Bereits von diesen drei Punkten trifft keiner für die bisherigen Planungen zu. Die Ablehnung jeder - also auch einer ortsnahen - geplanten Trasse ist damit vorgegeben.

 

Fred Langer stellte auch dar, dass sich der BN nicht nur mit der Ablehnung befasst habe, sondern mit seinen Aktivitäten zu einer Reduzierung des Kfz-Verkehrs beigetragen habe:

  • Bereits 1991 schlug der BN in einem verkehrspolitischen Positionspapier umweltverträgliche Maßnahmen zur Verkehrsentlastung vor. Ausbau des ÖPNV, mehr innerörtliche Wege zu Fuß oder mit dem Rad und Förderung des regionalen Einkaufs waren nur einige Punkte.

  • 1994 initiiert er BN den überparteilichen "Arbeitskreis Verkehr", der mehr als 50 mal zusammen kam, um Lösungen zu entwickeln.

  • Mitglieder des BN waren bei der Planung eines Bahn-Konzeptes beteiligt, aus dem heraus sich - nach einer Ausschreibung der Landesregierung - die BOB entwickelte.

  • 1992 gab der BN den Radlführer "Das Oberland erfahren" heraus. Motto: Lieber im Ort auf's Fahrrad als das Fahrrad auf's Auto.

  • 1995 präsentierte der BN sein Radverkehrskonzept.

  • Seit 2011 arbeitet der BN im von der Gemeinde eingerichteten "Runden Tisch Rad" mit, in dem auch Vorschläge aus dem Radverkehrskonzept umgesetzt werden.

Mehr zur Südumgehung ..

Nur weil de Zufahrt von eine Seite gesperrt war, hatten wir den Biergarten fast für uns alleine.
Das Wetter spielte mit, die Aussicht war wie gewünscht, die Rückweg nach Oster- und Oberwarngau sowie  zum Bahnhof Warngau waren ein guter Abschluss eines gemeinsamen Nachmittags.

Und so berichtete der Holzkirchner Merkur am 30.07.2014 über unsere Veranstaltung ...

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